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Pflanzenschrift
180 - 2004
Ausgangspunkt
des Konzeptes sind Kombinationen von Fotografie
und “PflanzenSchrift”. Die PortraitFotografien
von Menschen werden mit Datein aus dem
Archiv der “PflanzenSchriften” verknüpft.
Das Portrait entsteht aus Lichtimpulsen,
die
vom Menschen ausgehen und mittels Fotografie
festgehalten werden. Die
PflanzenSchrift entsteht aus Impulsen,
die als Spannungsschwankungen
am Blatt einer Pflanze gemessen und über
ein Rechnerprogramm in eine Art Lichtschrift
umgesetzt werden. Die Bilddaten, die so zusammen
gebracht werden, stammen einmal aus der Hand
des Künstlers, zum anderen quasi aus
der Hand der Pflanze.
Die
PflanzenSchrift dient als Folie, um „Charakterzüge“ der besonderen
Art beim Portraitierten anzudeuten, aufzuspüren.
Das Überlagern der
„persönlichen“ Portraitfotos mit denen
des „Pflanzenportraits“ (PflanzenSchrift)
erweitert das Nur-Abbildhafte eines herkömmlichen
Fotoportraits und soll den Mitwirkenden einmal
sich selbst gewahrer werden lassen, zum anderen
näher an die alles tragende Pflanzenwelt
heranführen.
Harald
Finke 2009
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