"Alles hat Formen, weil es Zahlen in
sich hat. Nimm Ihnen die Zahlen, und sie sind nichts mehr."
(Augustinus 354-430)
Von
Zahlenmystik bis zur Principia Discordia
( 23 ; 2 + 3 = die Zahl "5" )
Zahlen sind ja von Natur aus von Menschen geschaffen,
um unsere Welt zu ordnen, systematisieren, abstrahieren und begreifbar
zu machen. Darin liegt die Suche des Menschen nach Orientierung und
Harmonie.
Daher ist für Rudi Fischer die Wechselbeziehung
zwischen Mathematik/Wissenschaft und Kunst wichtig.
Ein Brückenschlag zwischen Ordnungsfaktor, metaphysischen Symbolen,
zur Vernetzung der Zahlen, Wissensgebieten und Darstellung von Zusammenhängen.
Wissenschaft erklärt Gefühl. Kunst vermittelt Gefühl.
Rudi Fischer verwendet 5 Farben (die 3 Primärfarben
und die beiden Nichtfarben schwarz und Weiß).
Alle Werkgruppen unterliegen dem Blickwinkel der Polarisierung. Die
5 besteht aus der ersten geraden und ungeraden Zahl und verbindet somit
Gegensätze. ZahlenMagie/Mystik/Gefühlsebene sind der Gegenpol
zur nüchternen Ratio einer Ziffer.
Genau diese Polarisierung und kosmische Symmetrie -
diese Art von fundamentaler Dualität - interessiert ihn in seinem
künstlerischen Schaffen.
VIDEO | Disparität
| eine Installation im Helms Museum, Hamburg | 4. Harburger Kulturtag
2000 Einzelausstellung :
Galerie Michael Schultz / Berlin
Gruppenausstellung zum Wiederaufbau der Versöhnungskirche, Bernauerstraße
in Berlin Mitte / Wedding
Galerie Michael Schultz, Berlin
(u.a. mit Fetting, Bach, Bisky, A.R.Penck)
Retrospektive 10 Jahre Fotografien, Objekte und Malerei zur Eröffnung
des Gemeindezentrum, Stahnsdorf
v.
l. n. r. daniel richter - rudi fischer -
jonathan meese - stade - 17.01.2006
VITA
1960 in Stuttgart geboren 1983 Abschluss in Stuttgart
als Dipl. Betriebswirt 1987 Beginn der Kunstmalerei auf autodidaktischem
Weg 1990 - 1992
Aufenthalt in Los Angeles, USA 1997 Erarbeitung und Umsetzung
Kunstkonzept für
die Allianz
Treptowers Berlin 1999 erste Skulpturen