Kulturstiftung
Phoenix Art | Sammlung Falckenberg
Wilstorfer Str. 71 in 21073 Hamburg-Harburg Eingang zu den Ausstellungen: (
Entrance )
Phoenix-Hallen, Wilstorfer Str. 71, Tor
2
Kostenpflichtige ( fee required )
öffentliche Führungen: ( public guidance:
)
nach VorAnmeldung ( after notification only )
am Wochenende ( at the weekend )
# Führungen / Besuch nur
nach Voranmeldung. Voranmeldung |
mehr Informationen # Guidance / Visit after
notification only. Notification |
more Information
VIDEO | Wa(h)re Kunst | Deutsche Welle TV | 4:32min
Der Sammler | Portrait Harald Falckenberg [wmv]
TERMINE
DAUER_AUSSTELLUNG PERMANENT
EXHIBITION
Das Schaulager - The Show
Depot
Kelley, Prince, Baldessari, Kippenberger, Büttner, Melgaard
etc.
In der Sammlung Falckenberg wird zum ersten Mal ein fast vollständiger
Überblick über die Privatsammlung Ulrich Reininghaus, Köln der
Öffentlichkeit präsentiert.
Der durch die spektakuläre Schenkung
von 200 Polke-Editionen an das Museum Ludwig in die Medien geratene
Sammler besitzt auch eine komplette Sammlung der Editionen von
Blinky Palermo.
Gezeigt werden Arbeiten und Werkgruppen von Morgan
Fisher, Sylvie Fleury, Isa Genzken, Carsten Höller, Jürgen
Klauke, Sigmar Polke, Carol Rama, Gerhard Richter, Reiner Ruthenbeck
und Rosemarie Trockel sowie jüngere Positionen von Tomma Abts,
Kai
Althoff, Cosima von Bonin, Enrico David, Thomas Eggerer, Jutta
Koether, Paulina Olowska, Florian Pumhösl, Wolfgang Tillmans,
Danh Vo und Katharina Wulff.
Dr. Harald Falckenberg
Private collector, founder of Kulturstiftung Phoenix Art
Harald Falckenberg, born in 1943, is one of Germany's
most important private collectors. His collection, gathered over a
period of 12 years and containing around 1,600 works, covers the last
forty years and includes seminal works by Vito Acconci, Günter
Brus, Dieter Roth, Mike Kelley, Paul McCarthy, Richard Prince, Martin
Kippenberger, Albert Oehlen, Raimond Pettibon, Franz Ackermann, Jonathan
Meese,
John Bock and others.
Falckenberg is President of the
Kunstverein of Hamburg. He studied law at Freibourg,
Berlin and Hamburg where he obtained his Doctorate
Degree with a dissertation on ‘Comparative International
Law‘. Since 1979, he works as General Manager of an
oil company. He is also Honorary Judge at the Constitutional
Court of Hamburg.
Kulturstiftung Phoenix Art – Phoenix Art Foundation
A Forum for Contemporary Art
Phoenix Art, open to the public since September
2001, was created by entrepreneur and art collector Harald Falckenberg
and Phoenix AG, to put works of contemporary art from private collection
on display for the public. It is not intended to be a static museum,
but rather a forum for encounters, events and workshops.
The exhibition centre, housed
in a vacant factory space in the centre of Hamburg-Harburg,
has become an internationally recognized forum for
contemporary art. From the building, approximately
6000 square meters are devoted to exhibits featuring
international art collections and single shows of exemplary
outsiders including Öyvind Fahlström, Arthur
Köpcke, Hanne Darboven, Otto Mühl and Peter
Weibel etc.
Works from the collections of
F.C. Gundlach, Klaus Lafrenz and Ingvild Götz
have been shown. The exhibitions are designed by independent
curators, as for instance Zdenek Felix, former director
of Hamburg’s Deichtorhallen.
Schaulager - ShowDepot
Another area is used to house
the collection of Harald Falckenberg, the backbone
of the foundation. The collection has been put together
on the basis of a committed social debate and an interest
in the role of art in modern society. The works are
presented in two areas, one of them accessible to the
visitors who may pull out the installed sliding walls
with the art works.
The transformation of the historic
Phoenix plants – which could no longer be used for
industrial activities – provides an impressive demonstration
of what can be done with such buildings, and reflects
the company’s conviction that dealing with art will
encourage creative thinking on the part of employees.
Permanent exhibition of
the Falckenberg Collectionof
Art
The Show Depot
Works of
e.g.: Kelley, R. Prince, Baldessari, Kippenberger, Büttner ... Please note!
The show depot includes works that may be disturbing to sensitive persons.
Exhibition from July 17th to October 03rd 2010
Opening on Friday, July 16th from 6 - 9 pm
The collection Falckenberg presents
for the first time an almost complete overview of the
private collection Ulrich Reininghaus, Cologne.
The collector is known for the spectacular donation
of 200 Polke editions to the Museum Ludwig in 2008. He
also has a complete collection of editions of Blinky
Palermo.
On display are works
by Morgan Fisher, Sylvie Fleury, Isa Genzken, Carsten
Höller, Jürgen Klauke, Sigmar
Polke, Carol Rama, Gerhard Richter, Reiner Ruthenbeck
and Rosemarie Trockel and recent positions of Tomma Abts,
Kai Althoff, Cosima von Bonin, Enrico David, Thomas Eggerer,
Jutta Koether, Paulina Olowska, Florian Pumhösl, Wolfgang
Tillmans, Danh Vo and Katharina Wulff.
close window
TERMINE | NEWS | HAMBURG
Helmut
Salzinger – Best of Jonas Überohr, Popkritik
1966-1982 Unter dem Pseudonym Jonas Überohr avancierte
Helmut Salzinger mit seinen Collage-Essays „Rock Power” (1972)
und „Swinging Benjamin” (1973), vor allem aber mit seiner
„Jonas Überohr”-Kolumne im Musikmagazin Sounds zum angesehensten
und einflussreichsten Popkritiker der siebziger Jahre. Jetzt
ist eine Sammlung seiner Texte erschienen.
Allgemein anerkannte Regeln der Technik,
Robot Partner und andere Anwandlungen
| Galerie Oel-Früh, Rothenburgsort
|
Vernissage: MI 14 JUL 10, ab 19 Uhr
| Finissage: MI 04 AUG 10, ab 19 Uhr
Öffnungszeiten:
MI 19-21 Uhr
und nach Vereinbarung
Stefan Doepner & Lars Vaupel, die Vertreter
des „f18institut" zeigen jüngste Arbeiten und
Teilstücke älterer Maschinen aus ihrem Robotikpark.
U.a. einen Tisch, auf dem sich die Gegenstände endlos
bewegen. Weiterhin ein Roboter, mit vier Bohrhämmern
bestückt, der die Wände hoch und runter klettert
indem er wieder und wieder unzählige Löcher in
die wand bohrt und sich daran entlang bewegt. Letztere
Arbeit ist ein selbstmalender Roboter.
Jonathan Meese versteht sich als untrennbaren
Teil seines Kunstwerks "Vaterraum
DADDY", das von Harald Falckenberg
beauftragt wurde und 2008 seinen festen
Platz im Rahmen der Sammlung Falckenberg
/ Phoenix-Hallen in Hamburg-Harburg gefunden
hat.
VIDEO-Statements
von Harald Falckenberg und Jonathan Meese.
|mehr
VIDEO
| Live-Performance von Jamie Shovlinund
dem Berliner Musiker Schneider TM in der
Berliner Dependance der Galerie Haunch of
Venison. kunst
| presseschau
Jonathan
Meese VIDEO Monolog über
Liebe - Respekt - Kunst
- Freiheit -
Unterdrückersysteme abschaffen
"Mama Johnny" Hamburg-Deichtorhallen 2006
Artist: Jonathan
Meese
Video: Jens
Ullheimer | netSamurai Hamburg
Daniel
Richter VIDEO Rundgang durch die Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle - Impressionen von der Eröffnung.
Daniel Richter - Retrospektive
Hamburger Kunsthalle 2007
Artist: Daniel Richter
Video: Jens
Ullheimer | netSamurai Hamburg
BUCH _ TIPP
Aus
dem Maschinenraum der Kunst | Juni 2007 Harald Falckenberg
| Aufzeichnungen eines Sammlers
| gebunden | 200 Seiten Fotografie auf dem Titel | Photo at the cover Jens
Ullheimer netSamurai
Hamburg
Sculpture | Jonathan Meese enlarge
sculpture-photo
In "Aus
dem Maschinenraum der Kunst" stellt
sich ein Sammler vor, der mit seinen Aufzeichnungen
zur Gegenwartskunst und zum gegenwärtigen
Kunstbetrieb zeigt, dass er einer der wenigen
Sammler ist, die ihre Tätigkeit theoretisch
zu legitimieren vermögen.
Dabei
geht es ihm um eine Sichtweise, die nicht
das Kunstwerk, die kunsthistorischen und
kulturwissenschaftlichen Zusammenhänge, sondern
den Künstler und die gesellschaftlichen Bezüge
in den Mittelpunkt stellt. Bei den in diesem
Band versammelten Texten handelt es sich
einerseits um Portraitskizzen (Hanne Darboven,
Werner Büttner, Robert Lucander, Jonathan
Meese, Klaus Staeck), andererseits um Beiträge
zum "Betriebssystem Kunst" und
kunstkritische Kommentare.
Bildauswahl,
Photos,
Video / Text-, Linkzusammenstellung, Jens
Ullheimer netSamurai Hamburg
"Wirkliche
Kunst hat die Eigenschaft,
uns zu verunsichern." (
Susan Sontag )
KUNST
_ TERMINE | NEWS | HAMBURG
7.2010 | Nach Informationen der TAZ ist die Übertragung
der Sammlung in eine städtische Stiftung vorerst vom Tisch.
Seither ringt man um die zweitbeste Lösung: die Angliederung
der in den Harburger Phoenix-Hallen residierenden Sammlung
an die städtischen Deichtorhallen - als Leihgabe für zunächst
15 Jahre.
Der
Sammler geht von Bord
| HARALD FALCKENBERG will sich
von seiner auf 60 Millionen Euro
geschätzte Sammlung, die bedeutendste an zeitgenössischer
Kunst in Hamburg, zurückziehen und sie zusammen
mit dem von ihm gekauften und zur größten privaten Kunsthalle Deutschlands
ausgebauten Teil der Harburger Phoenix-Hallen der Stadt
Hamburg übertragen.
Leider scheute der
Senat bisher die Kosten, obwohl ihn dieser Ankauf weniger abverlangt, als die
30 Millionen,
die er dem Ex-Springer Vorstand Peter Tamm für die Umwandlung
seiner Schiffchensammlung in ein Privatmuseum geschenkt hat.
-------
"Noch kann er etwa die Hälfte der Investitionen für das
aufwendig restaurierte Phoenix-Industriegebäude mit seinen
mehr als
6 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, das nur mit Führungen
besichtigt
werden
darf, von der Steuer absetzen. Wenn er aber in Rente
geht und der Zehnjahres-Vertrag mit Phoenix im Jahre 2011 ausläuft,
sähe es der unersättliche Sammler doch gerne, wenn der
Staat die Sammlung übernähme." (Handelsblatt)
40
Jahre MERVE-Verlag Der berühmte MERVE-Verlag, Pionier
auf dem Gebiet der Kunsttheorie des französischen Poststrukturalismus
um Michel Foucault und Jacques Derrida, feierte am 12. Februar
2010 sein 40-jähriges Jubiläum. Der MERVE-Verlag
wird von Harald Falckenberg unterstützt.
| Kunstverein Harburger Bahnhof
| Eröffnung DO 08 JUL 10 um 19 Uhr
| Ausstellung bis 03 OKT 2010
Künstlergespräch
Sonntag, 11. Juli, 16 Uhr
Die Bezeichnung »gefangenes Zimmer« steht auf
dem Hamburger Wohnungsmarkt für einen Raum, der nur
durch andere Räume betreten werden kann. Das entspricht
der Erfahrbarkeit der Ausstellungsarchitektur, die für
alle Projekte der Reihe gesetzt ist: Ein »White Cube«,
wird in den Saal des Kunstvereins implantiert.
Jeweils zwei Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen,
die neue räumliche Situation für ihre Arbeit zu
nutzen und unter Spannung zu setzen.
Auf fünf Etagen und mehr als 6000 Quadratmetern
für Sammlung und Ausstellungen geben offene
Kunsträume der über
1000 Werke umfassenden Sammlung Falckenberg einen angemessenen
Platz, konzipiert als permanente Ausstellung.
HARALD FALCKENBERG
Harald Falckenberg, geboren 1943, promovierter
Jurist und Unternehmer.
""Der bekannte Hamburger Sammler
konzentriert sich auf unangepasste Kunst, "die vom unbedingten
und unstrategischen Geist zivilen Ungehorsams beseelt ist."" (TAZ
5.03)
""Malerei muss „subversiv, grotesk,
spielerisch und dennoch politisch-gesellschaftlich unterwandernd
und poetisch“ sein, sagt Falckenberg. Das bedeutet auch Provokation.
Falckenberg sammelt nicht nur, er durchdringt
die Kunst und seine Sammelleidenschaft auch intellektuell.
In seinem Essayband
„Ziviler Ungehorsam“ unterscheidet er
zwei Typen von Sammlern: erstens den „Sammler-Sammler“, für
den der Prozess des Sammelns selbst maßgebend ist,
der die Auseinandersetzung mit der Kunst und mit Galeristen
sucht, der in der Szene verwurzelt ist, der sich für
junge Künstler entscheidet, der Risiken – inklusive
Fehleinkäufe – eingeht, der zu Geld ein entspanntes
Verhältnis hat und der sich des zeitlich begrenzten
Charakters seiner Sammlung bewusst ist.
Damit scheint sich Falckenberg auch selbst
zu charakterisieren."
Er ist Geschäftsführer
von Elaflex und zugleich einer der wichtigsten Sammler
zeitgenössischer Kunst in Deutschland. Die Begeisterung
anderer Kunstsammler über "Jagdtrophäen" kann
er trotzdem nicht teilen. Interview: Holger Liebs
SZ: Welches Kunstwerk haben Sie zuletzt
erworben, und wie viel hat es gekostet? Harald Falckenberg: Zuletzt habe
ich eine Foto-Serie des britischen Konzeptkünstlers
Victor Burgin gekauft, in der es um den Alltag in
Großbritannien geht. Sie hat 50.000 Euro gekostet.
Ich möchte meine Sammlung multimedial anlegen, mich
nicht nur auf ein künstlerisches Medium konzentrieren.
Dennoch liegt der Schwerpunkt meiner Sammlung auf
großen Installationen. Vor Burgins Serie habe ich
zum Beispiel eine Guantanamo-Zelle von Gregor Schneider
gekauft. Die Arbeit kostete 100.000 Euro. Diese Zellen
werden handelsüblich in den USA hergestellt und dort
in Gefängnissen eingesetzt. Das sind äußerst sparsame
Räume, am Rande des Entzugs sinnlicher Wahrnehmung.
SZ: Warum sammeln Sie Kunst? Falckenberg: Kunst ist all das, was der
Alltag nicht ist.Ich habe gelernt zu funktionieren, geschäftlich
wie privat. Niemand möchte zu einem unroutinierten Zahnarzt
oder zu einem unroutinierten Rechtsanwalt gehen. Als Verbraucher
erwartet man einwandfreie Produkte. Die Kunst bietet ein
ausgezeichnetes Gegengewicht zu Routinen aller Art. Mein
öffentliches Engagement für Kunst und Künstler ermöglicht
es mir, einen von mir selbst unabhängigen Beitrag zum besseren
Verständnis unserer Gesellschaft zu leisten.
SZ: Welche Kunst genau? Falckenberg: Meine Sammlung hat drei Schwerpunkte:
Erstens amerikanische Künstler um Richard Prince, John
Baldessari, Paul McCarthy und Mike Kelley. Zweitens die
Deutschen Martin Kippenberger, Albert Oehlen, Werner Büttner,
Georg Herold. Und drittens, eher verspielt und poetisch,
Dieter Roth und Öyvind Fahlström. Dann die nächste Generation
um Jason Rhoades, Jonathan Meese und John Bock, die auf
Werken dieser Künstler aufbaut, und auch Vorläufer, etwa
Vito Acconci, Richard Artschwager, die Wiener Aktionisten
und den Situationisten Guy Debord. Vor kurzem habe ich
eine größere Arbeit von Kelley gekauft.