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. FALCKENBERG ARCHIV
| Paul Thek

 

Sammlung | Falckenberg Collection of Art | ARCHIV 2008

PAUL THEK
||| P H O T O _ G A L L E R Y


Archiv | OTTO MUEHL Retrospective ~ 09 / 2005

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Ausstellungen | ARCHIV


PAUL THEK | Werkschau
im Kontext zeitgenössischer Kunst

endete am 15. Oktober 2008

PAUL THEK | in context with contemporary art
closed on October 15, 2008
open infos [ english version ]

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Publikation zu den Ausstellungen in Karlsruhe und HH
Gebundene Ausgabe: 550 Seiten
von Harald Falckenberg und Peter Weibel

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Mit Arbeiten von Paul Thek und Franz Ackermann, Kai Althoff / Robert Elfgen, Cosima von Bonin, Björn Dahlem, Sebastian Hammwöhner / Dani Jakob / Gabriel Vormstein, Rachel Harrison, Axel Heil / John Isaacs, Thomas Hirschhorn, Andreas Hofer, Mike Kelley, Jon Kessler, Suchan Kinoshita, Martin Kippenberger, Jonathan Meese, John Miller, William Pope.L, Gregor Schneider, Zeger Reyers / Lee Ranaldo, Bob & Roberta Smith sowie einem Sonderbeitrag von Peter Hujar und Edwin Klein.

VIDEO
ZKM-Kurzfilm zur Ausstellung 2007 (1.35 min.)
ansehen (quicktime video) klick startet video

Paul Thek (1933-1988) gilt als Künstler mit Kultstatus. Die umfassende Werkschau des Künstlers befasst sich mit der phänomenalen Wirkung seines Werks in der Gegenwartskunst und bestimmt Theks geschichtliche Bedeutung: vom legendären Außenseiter zum Mittelpunkt und Begründer einer Kunstströmung. Über 300 Werke Paul Theks werden zusammengetragen, die in der Öffentlichkeit bisher nur selten gezeigt wurden, da sie sich zum Großteil in Privatbesitz befinden.

Kuratiert von Roland Groenenboom, freier Kurator, Gregor Jansen, ZKM | Museum für Neue Kunst und Harald Falckenberg, Sammlung Falckenberg, Hamburg, unter besonderer Beteiligung von Axel Heil und Margrit Brehm. Die Ausstellung wandert vom ZKM in die Sammlung Falckenberg. ( PT. ZKM 2007 )


PAUL THEK - Artist´s Artist
Artikel auf KUNST | PRESSESCHAU lesen


Um 1960 stand das Werk von Paul Thek ganz im Schatten der amerikanischen Pop Art. Jetzt sind die Werke aus Warhols Factory zu musealen Objekten geworden, aber die Kritik an der Globalisierung ist radikaler denn je: und so ist Paul Thek wieder aktuell. In einer 2007 groß angelegten Werkschau präsentierte das ZKM Karlsruhe 350 Werke des Amerikaners, die 2008 in die Sammlung Falckenberg Hamburg-Harburg wandert.

VIDEO
arte-Reportage zur Ausstellung im ZKM 2007
ansehen (windows media) klick startet video

Theks Antwort auf die Pop Art sind seine "technologischen Reliquien", Fleischstücke in Graburnen aus Plexiglass, die schocken und Emotionen hervorrufen sollen, ganz im Gegensatz zur Kühle der Minimal Art.

Kunst und Drogen sind Theks Lebenselixire, dennoch verabscheut er die heile Welt der Hippies, zumal Amerika damals mit den Schrecken des Vietnam-Kriegs konfrontiert wird. Seine 1967 entstandene und heute verschwundene Installation "The Tomb-Death of a Hippie" rechnet mit den Illusionen der Flower Power ab: im Innern der Pyramide - ein Toter mit Abgüssen seiner Köperteile.


Paul Thek, "The Tomb - Death of a Hippie",
Stabel Gallery, New York, 1967, installation view"


"Rund 300 Exponate wurden zusammengetragen, Skizzenbücher lassen sich elektronisch durchblättern, jede Menge Leinwände, sogar Bronzeplastiken und ein paar kleinere Environments geben einen Eindruck von der ausufernden Produktion Theks. Dazu begnügte sich der Initiator, der Hamburger Sammler Harald Falckenberg, nicht mit einer monographischen Werkschau. Sie ist eingebettet in zum Teil raumgreifende Installationen eines illustren Kreises von Künstlern, die sich zu Thek bekennen: etwa Mike Kelley, Franz Ackermann, Gregor Schneider, Thomas Hirschhorn und Jonathan Meese.

Wozu das alles? Um dem 1988 an Aids gestobenen Künstler posthum Ehre angedeihen zu lassen? Um sein kompromissloses Werk als Leuchtturm für orientierungslose Kunststudenten aufzurichten? Dem entleerten Kunstbetrieb neuen Geist einzuhauchen? „Ein Statement wie Theks ,Get over yourself’ war und ist für junge Künstler zu Beginn der neunziger Jahre ein Motto, das heute, 15 Jahre später schon fast wieder exotisch wirkt, wo das Betriebssystem die Arbeit im Studio völlig aufgefressen hat“, erklärt Axel Heil, selbst Künstler, Professor in Karlsruhe und Thek-Fan die subversive Wirkung des Künstler-Künstlers. Nachdem Mike Kelley zu Beginn der neunziger Jahre einen Aufsatz über den mehrfachen documenta-Teilnehmer veröffentlicht hat, gehörte die Legende Thek zum Palaver am „campfire“ der Studios. Da war es tatsächlich einem Künstler in den sechziger Jahren gelungen, das Zeitkorsett der Institutionen zu brechen und die Ausstellungsräume als Atelier zu übernehmen - ganz abgesehen von seiner totalen, wilden Stillosigkeit.

Nun sitzen wir alle mit am „campfire“. In Zeitlupe tanzt ein Langhaariger in Parka und Jeans zu „Mr. Bojangles“, dem Song über die freien, aber armen Outcasts dieser Welt."

Mach Schluss mit dir selbst | Tagesspiegel online
Carmela Thiele 2007

Paul Thek | bei der Arbeit an The Tomb

Foto: Peter Hujar

 

PAUL THEK ||| P H O T O _ G A L L E R Y

 

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Leidenschaft Kunst -
Dr. Faustus’ Pakt mit der Subversion

Olga Grimm-Weissert, Handelsblatt
über den Kunstsammler HARALD FALCKENBERG

SAMMLUNG GOETZ | Collection of Art GOETZ
München | Munich, Germany

COLLECTION of Art FALCKENBERG, Hamburg
_ Fotostrecke | PhotoGallery update july, 10 - 2008

BUCH _ TIPP

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Falckenberg, Harald (Hg.)
Kuba Bilder einer Revolution
Texte von Harald Falckenberg, Klaus Honnef, Boris Groys,
288 Seiten, leinengebunden mit Schutzumschlag,
mit ca. 230 s/w Fotografien

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Der Ausstellungsband bietet eine umfassende Werkschau mit ca. 200 Bildern aus der Zeit von 1959 bis 1970. Sie geben nicht nur einen Einblick in die politische Umstrukturierung des Landes, sondern formulieren über die geschichtliche Bedeutung hinaus eine Ästhetik der Revolution, die bis heute prägend ist. Ergänzt werden die Fotografien durch etwa 100 Plakate der Zeit und Ausschnitte aus der Zeitung Revolución, in der viele der Fotografien zum ersten Mal veröffentlicht wurden.



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Bildauswahl, Photos,
Video / Text-, Linkzusammenstellung,

Jens Ullheimer
zu netsamurai.de
Digital Media Hamburg

 

 

 



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"Wirkliche Kunst hat die Eigenschaft,
uns zu verunsichern."
( Susan Sontag )

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SAMMLUNG FALCKENBERG

Auf fünf Etagen und mehr als 6000 Quadratmetern für Sammlung und Ausstellungen geben offene Kunsträume der über 1000 Werke umfassenden Sammlung Falckenberg einen angemessenen Platz, konzipiert als permanente Ausstellung.

HARALD FALCKENBERG

Harald Falckenberg, geboren 1943, promovierter Jurist und Unternehmer.

""Der bekannte Hamburger Sammler konzentriert sich auf unangepasste Kunst, "die vom unbedingten und unstrategischen Geist zivilen Ungehorsams beseelt ist."" (TAZ 5.03)

""Malerei muss „subversiv, grotesk, spielerisch und dennoch politisch-gesellschaftlich unterwandernd und poetisch“ sein, sagt Falckenberg. Das bedeutet auch Provokation.

Falckenberg sammelt nicht nur, er durchdringt die Kunst und seine Sammelleidenschaft auch intellektuell. In seinem Essayband „Ziviler Ungehorsam“ unterscheidet er zwei Typen von Sammlern: erstens den „Sammler-Sammler“, für den der Prozess des Sammelns selbst maßgebend ist, der die Auseinandersetzung mit der Kunst und mit Galeristen sucht, der in der Szene verwurzelt ist, der sich für junge Künstler entscheidet, der Risiken – inklusive Fehleinkäufe – eingeht, der zu Geld ein entspanntes Verhältnis hat und der sich des zeitlich begrenzten Charakters seiner Sammlung bewusst ist.

Damit scheint sich Falckenberg auch selbst zu charakterisieren." (HANDELSBLATT 6.05)

 

 

"Die Wurzeln des Neuen kennen"

Er ist Geschäftsführer von Elaflex und zugleich einer der wichtigsten Sammler zeitgenössischer Kunst in Deutschland. Die Begeisterung anderer Kunstsammler über "Jagdtrophäen" kann er trotzdem nicht teilen.
Interview: Holger Liebs

SZ: Welches Kunstwerk haben Sie zuletzt erworben, und wie viel hat es gekostet?
Harald Falckenberg: Zuletzt habe ich eine Foto-Serie des britischen Konzeptkünstlers Victor Burgin gekauft, in der es um den Alltag in Großbritannien geht. Sie hat 50.000 Euro gekostet. Ich möchte meine Sammlung multimedial anlegen, mich nicht nur auf ein künstlerisches Medium konzentrieren. Dennoch liegt der Schwerpunkt meiner Sammlung auf großen Installationen. Vor Burgins Serie habe ich zum Beispiel eine Guantanamo-Zelle von Gregor Schneider gekauft. Die Arbeit kostete 100.000 Euro. Diese Zellen werden handelsüblich in den USA hergestellt und dort in Gefängnissen eingesetzt. Das sind äußerst sparsame Räume, am Rande des Entzugs sinnlicher Wahrnehmung.

SZ: Warum sammeln Sie Kunst?
Falckenberg: Kunst ist all das, was der Alltag nicht ist.Ich habe gelernt zu funktionieren, geschäftlich wie privat. Niemand möchte zu einem unroutinierten Zahnarzt oder zu einem unroutinierten Rechtsanwalt gehen. Als Verbraucher erwartet man einwandfreie Produkte. Die Kunst bietet ein ausgezeichnetes Gegengewicht zu Routinen aller Art. Mein öffentliches Engagement für Kunst und Künstler ermöglicht es mir, einen von mir selbst unabhängigen Beitrag zum besseren Verständnis unserer Gesellschaft zu leisten.

SZ: Welche Kunst genau?
Falckenberg: Meine Sammlung hat drei Schwerpunkte: Erstens amerikanische Künstler um Richard Prince, John Baldessari, Paul McCarthy und Mike Kelley. Zweitens die Deutschen Martin Kippenberger, Albert Oehlen, Werner Büttner, Georg Herold. Und drittens, eher verspielt und poetisch, Dieter Roth und Öyvind Fahlström. Dann die nächste Generation um Jason Rhoades, Jonathan Meese und John Bock, die auf Werken dieser Künstler aufbaut, und auch Vorläufer, etwa Vito Acconci, Richard Artschwager, die Wiener Aktionisten und den Situationisten Guy Debord. Vor kurzem habe ich eine größere Arbeit von Kelley gekauft.

SUEDDEUTSCHE - Interview lesen


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Harald Falckenberg | Aufzeichnungen eines Sammlers - click zu amazon und produkt kaufen

Aus dem Maschinenraum der Kunst | Juni 2007
Harald Falckenberg
| Aufzeichnungen eines Sammlers
| gebunden | 200 Seiten


Fotografie auf dem Titel | Photo at the cover
Jens Ullheimer netSamurai Hamburg
Sculpture | Jonathan Meese
enlarge sculpture-photo

In "Aus dem Maschinenraum der Kunst" stellt sich ein Sammler vor, der mit seinen Aufzeichnungen zur Gegenwartskunst und zum gegenwärtigen Kunstbetrieb zeigt, dass er einer der wenigen Sammler ist, die ihre Tätigkeit theoretisch zu legitimieren vermögen.

Dabei geht es ihm um eine Sichtweise, die nicht das Kunstwerk, die kunsthistorischen und kulturwissenschaftlichen Zusammenhänge, sondern den Künstler und die gesellschaftlichen Bezüge in den Mittelpunkt stellt. Bei den in diesem Band versammelten Texten handelt es sich einerseits um Portraitskizzen (Hanne Darboven, Werner Büttner, Robert Lucander, Jonathan Meese, Klaus Staeck), andererseits um Beiträge zum "Betriebssystem Kunst" und kunstkritische Kommentare.

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Das offene Werk 1964 - 1979
Peter Weibel
| Taschenbuch: 912 Seiten
| 32,8 x 24,4 x 7,8 cm
| Auflage: 1 (April 2007)
| Sprachen: Englisch, Deutsch

Aus seiner intensiven Auseinandersetzung mit Sprachtheorie und den Bedingungen von Wirklichkeitskonstruktion entwickelte Peter Weibel konsequent ein originäres künstlerisches Werk.

Die Publikation widmet sich erstmals ausführlich dem Frühwerk des international anerkannten Medien- und Konzeptkünstlers Peter Weibel der Jahre 1964 bis 1979. Weibel begann 1964 als visueller Poet, übertrug bald die Strukturen der visuellen Kultur von der Seite auf den Bildschirm und behielt dabei gleichzeitig das Modell der Sprache als Modell der Wahrnehmung im Sinne strukturalistischer und post-strukturalistischer Methoden bei.

Diese Entwicklung hat zahlreiche Tendenzen vorweggenommen, die später als Konzeptkunst, Kontextkunst, institutionelle Kritik, Intervention bezeichnet wurden.

Ab 1966 wandte Weibel bereits partizipatorische und interaktive Praktiken an, die zu Closed-circuit-Videoinstallationen Anfang der 1970er Jahre und den ersten interaktiven Computerinstallationen 1980 führten.

Mit Beiträgen renommierter Autoren sowie Kurztexten, Manifesten und Flugblättern von Peter Weibel selbst ist damit ein instruktiver und umfassender Beitrag zum einflussreichen Schaffen des Künstlers erhältlich.

1992-1995 künstlerischer Leiter der Ars Electronica in Linz. 1993-1999 Österreich-Kommissar der Biennale von Venedig. Seit 1993 Chefkurator an der Neuen Galerie Graz am Landesmuseum Joanneum und seit 1999 Vorstand des Zentrums für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe.

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Das offene Werk 1964 - 1979
Peter Weibel

Phoenix Art / Sammlung Falckenberg.
| Bis 03. September 2006

 

PAUL THEK ||| P H O T O _ G A L L E R Y

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